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Die interessanteste Fotografie : Modelfotografie

February 19, 2016

 

 

 

 

 

Hallo zusammen,

 

Das Fotografieren von Menschen ist eines der interessantesten Gebiete der Fotografie. Jeder hat einen speziellen Charakter und das Ziel sollte sein, diesen auch so darzustellen. Gerade weil jeder ein Individuum ist, muss sich der Fotograf bei jedem Fotoshooting neu auf sein Model einstellen. 
Und hier liegt die große Herausforderung, was jedes Shooting so einzigartig macht. Es sind immer wieder die gleichen Bedingungen, die gegeben sein sollten, um letztendlich ein attraktives Bild zu erstellen. Gibt es sicherlich jede Menge Argumentationen bzw. Gründe. Die wichtigsten habe ich mal im Folgenden für Euch zusammengestellt. 

 

1.Thema:
Jedes Fotoshooting mit einem Model sollte ein definiertes Thema besitzen. Hierfür muss nun ein Model gefunden werden, dass Interesse an diesem Shooting hat. Egal ob es aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis ist oder über eine der diversen Plattformen. 
Habt Ihr nun ein Model gefunden, so müsst Ihr Euch über das Thema eindeutig miteinander abstimmen. Das Ideale ist natürlich ein persönliches Gespräch im Voraus. Allerdings lässt sich dies oft nicht realisieren, da Model und Fotograf zu weit voneinander weg wohnen oder vor dem Shooting keine Zeit dafür vorhanden ist. Hier kann man dann über die Ideen und Wünsche beiderseits eingehen und abstimmen. Somit ist z.B. das Model nicht auf einmal überrascht, wenn beim Shooting der Fotograf auf einmal Dessous shooten möchte, obwohl Fashion „vereinbart“ wurde. 
Also klar und deutlich vermitteln, was man möchte! 
 
 

2.Kommunikation:
Hiermit meine ich die Kommunikation während des Fotoshootings. Denn woher sollte das Model wissen, was Ihr von wollt?!? Sagt immer im Voraus, wie Ihr Euch die nächste Szene vorstellt. Welchen Ausdruck Ihr möchtet, welche Pose das Model einnehmen soll, warum Ihr nun das Licht so und so setzt, etc. Redet miteinander. Ich meine damit aber bitte nicht, dass Ihr dem Model das Ohr abkaut ;-) Sinnvoll muss es natürlich schon sein. Und natürlich mit Humor und Spaß. Also ein kleiner Scherz oder einer Anekdote zwischendurch kann nicht schaden. 
Bindet also das Model mit in das Shooting ein. Nur durch die Zusammenarbeit kommt Ihr zu dem gewünschten Ergebnis. 

 

3.Vertrauen:
Beachtet Ihr den zuvor genannten Punkt, so ist auch eine Vertrauensbasis zwischen Fotograf und Model geschaffen. Nur durch Kommunikation kann dies entstehen und das Model kann sich wohl fühlen. Die Mimik wirkt locker, der Ausdruck ist natürlicher und nicht so verkrampft und das Posen geht locker von der Hüfte. 
Gerade wenn man ein etwas prickelnderes Shooting hat wie z.b. Dessous oder Teilakt. Wenn es nicht gerade die Freundin oder der Freund ist, den man ablichtet, ist das eine sehr heikle Situation. Es gehört jede Menge Mut und Vertrauen dazu, dass man bei so einem Shooting nicht verkrampft. Nicht nur das Model hat da evtl. Schwierigkeiten, auch evtl. der Fotograf. Und hat man nicht gerade ein Profimodel vor der Kamera das schon das volle Programm aus dem F-F kennt, ist dieser Punkt umso wichtiger. Wenn man unbedingt so ein erotisches Shooting machen möchte ist mein Tipp. dass Ihr Euch ein Model sucht, dass damit schon viel Erfahrung hat oderz.B. ein Portrait- oder Fashion-Shooting im Voraus mit dem Model macht, um sich da schon gegenseitig kennen zu lernen und das Vertrauen hier schon aufbaut. 

4. Stimmung: 
Dies kann man nur aufbauen, wenn der o.g. Punkt „Kommunikation“ umgesetzt wird. Ohne Gespräche zwischen Model und Fotograf kann keine Stimmung aufkommen.

Damit sich das Model wohl fühlt ist auch die Atmosphäre am Shootingort sehr wichtig. Diese soll so gemütlich wie möglich sein. Legt doch eine CD mit der Lieblingsmusik des Models auf oder stellt was Süßes für Zwischendurch bereit. Mein Tipp gerade bei weiblichen Models ;-)

Redet zwischendurch mal über was ganz anderes, als über das momentane Shooting. Das lockert die Stimmung und man kann hierbei sicherlich das eine oder andere Foto machen, das nicht gestellt ist.


5. Posen:

Es sieht immer wieder lustig aus, wenn der Fotograf die Posen vormacht. Das sorgt immer für einen Lacher (oder sogar Lachkrampf) beim Model. Und somit hat man auch wieder was für die Stimmung getan.

Es ist auch für das Model viel einfacher zu verstehen, was der Fotograf nun möchte. Alleine durch eine verbale Erklärung ist es für das Model sehr schwer die Pose zu machen welche sich der Fotograf gerade vorstellt.Oder wer gut skizzieren kann sollte dies vor dem Shooting vorbereiten und dann dem Model zeigen.

Für Einsteiger gibt es auch Bücher über Modelposen. Nehmt dies her zeigt es dem Model.

 

6. Erfahrung:

Je mehr Erfahrung das Model und der Fotograf haben, desto eher sind die o.g. Punkte schon in Fleisch und Blut übergegangen.

Es kann aber einem Fotografenneuling das Leben leichter machen, wenn er für die ersten Shootings sich erfahrene Models bucht. Die wissen schon ganz genau, was zu beachten ist und benötigen sehr wenig oder sogar gar keine Hilfestellung während des Shootings. Trotzdem müssen die Punkte wie Kommunikation, Stimmung, etc. auch hier beachtet werden. Aber was das Posen, die Mimik, den Ausdruck, etc. betrifft, erhält man hier definitiv bessere Ergebnisse, als bei einem Einsteigermodel.

 

7. Endresultat :

Hat man nun all diese erwähnten Punkte beachtet bin ich mir sicher, dass das Endergebnis vorzeigbar ist. Die Bilder sind ausdrucksstarker und man sieht ihnen an, dass sich das Model wohl gefühlt hat. 
 

 

Liebe Grüße  

 

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